über mich
aktuell 2017
aktuell 2016
aktuell 2015
aktuell 2014
aktuell 2013
aktuell 2012
aktuell 2011
aktuell 2010
meine Familie
Baby-Barnie
1. Jahr
2. Jahr
3. Jahr
4. Jahr
5. Jahr
6. Jahr
7. Jahr
8. Jahr
9. Jahr
10. Jahr
11. Jahr
DM (degenerative Myelopathie)
1 .Nachwuchs
2. Nachwuchs
3. Nachwuchs
Therapiehund
1. TH-Einsatz im Kindi
TH-Einsätze 2016
TH-Einsätze 2015
TH-Einsätze 2014
TH-Einsätze 2013
TH-Einsätze 2012
TH-Kurs 2013
TH-Kurs 2012
TH-Kurs 2011
Freunde
Blitzdaten
Links
Erinnerung
Gästebuch
Galerie
Kontakt + Impressum


Ein heiß diskutiertes Thema ist derzeit die degenerative Myelopathie in der Hovawartzucht....Leider führt die Unwissenheit bei vielen Züchtern, Deckrüdenbesitzern und Hovawarthaltern zu Unsicherheiten. Mit nachfolgendem Artikel wollen wir etwas zur Aufklärung leisten.

Was ist degenerative Myelopathie?

Die canine degenerative Myelopathie (DM) ist eine langsam fortschreitende, neurologische Erkrankung. Bei der Erkrankung wird die "elektronische Verbindung" zwischen Rückenmark und der Muskulatur ganz oder teilweise unterbrochen, so dass es zur Lähmung der hinteren Beine kommt.

Die Erkrankung führt zu Bewegungsstörungen - betroffene Hunde entwickeln allmählich unkoordinierte Bewegungen der Hinterhand. Wenn die Erkrankung weiter fortschreitet, weitet sie sich auf die vorderen Gliedmaßen aus und führt zur Lähmung. Die Diagnose wird in der Regel durch Ausschlussverfahren gestellt. Differenzialdiagnosen wie z.B. Bandscheibenvorfall, Rückenmarksinfarkt, Cauda-Equina-Syndrom und Tumore müssen durch entsprechende Untersuchungen ausgeschlossen werden. Im Gegensatz zu den anderen hier erwähnten Erkrankungen, ist die DM nicht schmerzhaft. Sie entwickelt sich etwa ab dem 8. Lebensjahr, kann aber auch schon früher vorkommen.

Die Mutation des SOD1-Gens ist ein Risikofaktor, doch ist sie nicht allein verantwortlich für den Ausbruch der Krankheit.

Der derzeitige Gentest führt ausschließlich zur Erkennung der SOD1 Mutation. Der Erbgang ist rezessiv und wird mit unvollständiger Penetranz vererbt. Dies bedeutet, dass ein Hund nur erkrankt, wenn er je ein betroffenens Gen von Vater und Mutter erhalten hat. Es müssen also sowohl Vater-als auch Muttertier das mutierte Gen tragen. Hunde mit Verdacht auf DM sollten getestet werden um sicher zu stellen, dass es sich um DM handelt.

Es gibt drei Genotypen:

1. Genotyp N/N (homozygot gesund): Dieser Hund trägt die Mutation nicht. Er kann die Mutation demzufolge auch nicht an seine Nachkommen weitergeben. Die Nachkommen dieser Verpaarung sind 100 % N/N


2. Genotyp N/DM (heterozygoter Träger): Dieser Hund trägt eine Kopie des mutierten Gens. Er hat ein geringes Risiko an DM zu erkranken, kann die Mutation aber mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% an seine Nachkommen weitergeben. Ein solcher Hund sollte nur mit einem DM mutationsfreien Hund verpaart werden.


3. Genotyp DM/DM (homozygot betroffen): Dieser Hund trägt zwei Kopien des mutierten Gens und hat ein hohes Risiko an DM zu erkranken. Er wird die Mutation zu 100% an seine Nachkommen weitergeben und sollte somit nur mit einem DM mutationsfreien Hund verpaart werden.