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Entgegen den Epilepsiewarnhunden warnen EPILEPSIEANZEIGEHUNDE nicht vor Anfällen, sondern reagieren auf bereits geschehene Anfälle. Dem EPILEPSIEANZEIGEHUND wird beigebracht, beim Auftreten eines Anfalles auf diesen zu agieren und Hilfe zu alamieren, wie beispielsweise den Angehörigen Bescheid zu geben.
Aufgaben des EPILEPSIEANZEIGEHUNDES: Der epileptische Anfall kann durch bellen angezeigt werden, oder die Angehörigen werden mit der Nase angestupst, die Betätigung eines Notfalltelefons oder den Notrufknopf drücken, gegebenenfalls auch das Bringen der Notfallmedikamente....Nach dem erlittenen Anfall Kontakt mit dem Epileptiker aufnehmen ......beruhigen durch Nähe und Wärme spenden.....(drücken, umarmen...ausgiebiges Streicheln, das kann u. U. auch mal herzhafter und gröber geschehen)!

...für meine Tamara bin ich also nicht nur der beste FREUND und HELFER in allen Lebenslagen......sondern wirklich auch der KAMPF-Schmuser im Einsatz, und das fast täglich!! Meine Tamara kann wirklich alles mit mir machen und ich genieße auch die festeste Umarmung oder das "Motorradfahren" meiner Ohren. Dabei werden meine Ohren, wie beim motorradfahren zärtlich gedreht - brumm - brumm! Die Hinter-dem-Ohr-Krauler sind eh der Klassiker und Schinken kraulen mag ich seeeeehr!!

Vieles, was ich erlerne, kommt aus der Ausbildung zum THERAPIEBEGLEITHUND/Besuchshund...(Ausbildungsgrundlagen des VTHS) - Frauchen achtet darauf, dass ich eine gute Kombination aus beidem erlerne - natürlich individuell abgestimmt auf meine Tamara!!

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2. Bericht: Kurz nach dem Mittagessen - hupps!!!! Tamara stürzt, Frauchen steht grad zufällig nebendran und kann sie auffangen und ganz langsam auf den Boden gleiten lassen. Ich liege 20 cm hinter ihr und muss auch unbedingt liegenbleiben, da meine Tamara noch krampft und wild mit den Händen umherfuchtelt. Sie lautiert und speichelt....ist sekundenlang gar nicht bei sich (eine kleine Ohnmacht) und kann mich in dem Moment auch nicht wahrnehmen. - ich warte ab! - Tamara setzt sich langsam wieder auf, wurschtelt noch an ihrem Pullover herum und ihre Blicke suchen etwas! mich!!!!!! Ganz behutsam rutsche ich an ihre Seite und lege meinen Kopf in ihren Schoß...jetzt kann sie mich streicheln und schmusen...ein tolles Gefühl - für uns beide!!
Frauchen gibt Tamara Bedarfsmedikation ( die soll das Anfallsgeschehen beruhigen), dann gehts ab auf`s Sofa....ich weiche ihr nicht mehr von der Seite!!

1. Bericht: Samstag Morgen ca. 8.20 Uhr: meine Tamara liegt noch im Bett, schläft tief und fest. Plötzlich schluchtzt und weint sie - immer noch im Schlaf - vielleicht ein Albtraum. Das habe ich natürlich umgehend gehört und bemerkt und bin sofort bei ihr. Ich schlecke und stupse sie zärtlich am Nacken und am Ohr. Sie wird nicht wach, weint aber weiter....Kurz darauf hat sie mehrere tonische Anfälle - immer noch im Schlaf. Ich versuche es erneut und schlabber meiner Tamara das Ohr ab......endlich..... sie wird wach. Frauchen kommt dazu und kann helfen..........den restlichen Vormittag bin ich nicht mehr von ihrer Seite gewichen, doch - ganz kurz - zum Frühstück!!